Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in D:\www\www476\wp-content\themes\IFK\social\instagram.php on line 15 5. IFK - World Tournament 2017 - IFK Schweiz

5. IFK – World Tournament 2017

IFK World Tournament 2017 – Rumänien Sibiu

Nach langer und guter Vorbereitung, war es endlich soweit, die Schweizer Nationalmannschaft reiste am 25.5.2017 nach Sibiu Rumänien um am 27. u. 28. an der 5. IFK Weltmeisterschaft teilzunehmen.

Die Schweiz wurde durch die Karatekas Sempai Stefan Hofer, Sempai Angela Felber, Sempai Sina Burri, Sempai Helen Boutellier, Sempai Simon Zurfluh, Sempai Florian Zurfluh, Sempai Robel Schönenberger, Kohai Simone Muntwyler, Kohai Raoul Keusch, Kohai Benjamin Karasek und Kohai Florian Stahel vertreten. Als Coach reisten Sensei Heinz Muntwyler und Sempai Roland Müller mit. Neben den Kämpfern und Coaches wurde die Schweiz auch von fünf Schiedsrichtern begleitet. Mit dabei waren Shihan Edi Gabatuler, Shihan Raphael Gauch, Shihan Toni Gansner, Shihan Fadil Haxhosaj und Sensei Philipp Halter. Zudem reisten mehrere Fans an, um die Wettkämpfer lautstark zu unterstützen.

Es starteten über 400 Kämpfer in den Kategorien U18, U21 und Adults.

Die Schweizer hatten Losglück, so hatten Kohai Raoul, Kohai Beni, Sempai Sina, Sempai Stefan, Sempai Florian Z. und Kohai Florian S. in der ersten Runde ein Freilos.

Nach der Eröffnungsfeier stand Sempai Robel (U21 – 70 Kg.) als erster Wettkämpfer für die Schweiz aufs Tatami. Er zeigte einen sehr guten Kampf gegen Plamen Doykov. Robel konnte den Kampf nach einem guten Ushiro Geri mit Ippon für sich entscheiden. Seinen zweiten Kampf gegen den Polen Krzyszlot Dudzik verlor Sempai Robel.

Auch Sempai Simon (U21 – 70 Kg.) gewann nach einem sehr guten Kampf seine erste Runde. Er konnte den Kampf durch Wazari für sich entscheiden. In seinem zweiten Kampf unterlag er dann dem Russen Vladimir Maksimchev.

Kohai Florian Stahel (Adults – 70 Kg.) stand die erste Runde alleine aufs Tatami, da sein Gegner nicht erschien. Somit war er noch eine Runde weiter. Im zweiten Kampf bekam er als Gegner den amtierenden KWU Weltmeister Arushanyan Artur aus Armenien. Florian ging sehr motiviert in den Kampf. Leider kassiert er schon bald einen starken Ushiro Geri in die Leber und verlor diesen Kampf.

In derselben Kategorie kämpfte auch Sempai Florian (Adults – 70 Kg.) Sempai Florian gewann seinen ersten Kampf gegen Remco Koolhaas überlegen. In der zweiten Runde stand er gegen den ehmaligen Junioren Weltmeister Vladimir Olekhov auf dem Tatami. Sempai Florian lies sich den Kampfstil von Vladimir aufdrängen und konnte so nicht seinen Kampf machen und verlor diesen Kampf.

Auch Kohai Raoul Keusch (U 18 – 70 Kg.) erster Gegner erschien nicht und er war eine Runde weiter. In der nächsten Runde zeigte Raoul einen starken Kampf gegen den Bulgaren Yani Krastev. Er verlor nach 4 Minuten jedoch durch Schiedsrichterentscheid.

Kohai Simone Muntwyler (Adults – 60 Kg.) stand gegen die Bulgarin Mireva Krasimira aufs Tatami. Kohai Simone zeigte einen guten Kampf, verlor nach sechs Minuten durch Schiedsrichterentscheid.

Sempai Sina Burri startete wie Kohai Simone in der Kategorie Adults – 60 Kg. Ihre erste Gegnerin erschien nicht und somit stand ihr im nächsten Kampf die sehr erfahrenen Spanierin Teona Gasdeliani gegenüber. Teona war 2015 World Champion im Rengokai. Sempai Sina zeigte sechs Minuten ein sensationelles Karate. Leider verlor auch sie durch Schiedsrichterentscheid.

Auch Kohai Beni (Adults- 80 Kg.), Sempai Stefan (Adults- 90 Kg.), Sempai Angela (Adults + 60 Kg) und Sempai Helene (Adults + 60 Kg) verloren ihren ersten Kampf. Sie konnten ihre sehr gute Form nicht in den Kampf bringen und nicht so umsetzten wie gewollt.

Diese Weltmeisterschaft wurde durch „up and downs“ geprägt, war aber sicherlich für alle eine weitere gute Erfahrung. Jede Kämpferin und jeder Kämpfer kann einmal mehr Lehren ziehen und weiss an welchen Punkten noch zu arbeiten ist.

Wie an allen Wettkämpfen zählt für mich der Olympische Gedanke: „Das Wichtigste ist nicht der Sieg, sondern gut gekämpft zu haben.“

Somit wünsche ich allen Teilnehmern herzliche Gratulation für ihren Einsatz.

Sempai Roland Müller und Sensei Heinz Muntwyler